Über Mich – Erfahre mehr über meine Person

Über mich

VerBindung & MenschSein

Mein Name ist Ines Hufen-Kumke – Heilpraktikerin für Psychotherapie und Coachin.

Ich lebe mit meiner Familie in Tornesch und begleite Menschen in Phasen, in denen sich das Leben nicht mehr stimmig anfühlt – auch wenn im Außen vieles passt.

Ich kenne dieses Gefühl auch aus meinem eigenen Leben: dieses leise oder manchmal sehr deutliche „Irgendetwas stimmt nicht.“

Viele der Frauen, die zu mir kommen, stehen mitten im Leben. Sie haben Beziehungen aufgebaut, Verantwortung übernommen, vielleicht eine Familie gegründet und über viele Jahre funktioniert. Und trotzdem ist da plötzlich diese innere Unruhe, Erschöpfung oder Leere. Oft verbunden mit dem Gedanken:

So wie es gerade ist, möchte ich nicht weitermachen.

Für mich beginnt genau hier etwas Wesentliches: VerBindung.

Die Verbindung zu uns selbst – zu dem, was wir fühlen, brauchen und eigentlich wollen. Aber auch die Frage, wie wir Bindung und Beziehung erleben. Denn frühe Erfahrungen können sich bis heute in unseren Beziehungen und wiederkehrenden Mustern zeigen – manchmal ganz besonders, wenn wir selbst Mutter werden.

Was uns einmal geholfen hat, sicher zu sein, dazuzugehören oder Beziehungen aufrechtzuerhalten, kann uns später daran hindern, wirklich bei uns selbst zu sein.

Therapie bedeutet für mich deshalb nicht, einen Menschen zu „reparieren“. Es geht darum, zu verstehen, was sich im eigenen Leben wiederholt, woher bestimmte Schutz- und Beziehungsmuster kommen und was heute vielleicht nicht mehr gebraucht wird.

Und dann geht es für mich um den zweiten Teil: MenschSein.

Nicht funktionieren müssen. Nicht stark sein müssen. Nicht erst etwas leisten müssen, um wertvoll zu sein.

In meinen Sitzungen musst du nichts beweisen. Du darfst zunächst einfach da sein – mit dem, was gerade ist.

Denn manchmal beginnt Veränderung nicht damit, noch mehr zu tun.

Sondern damit, wieder in Verbindung zu kommen und sich selbst das Sein zu erlauben.

Was dich bei mir erwartet

Meine Arbeit beginnt nicht mit einer Methode.
Sie beginnt mit einem Raum.

Ein Raum, in dem du nichts leisten musst.
Ein Raum, in dem du wieder bei dir ankommen darfst.
Ein Raum, in dem auch das da sein darf, wofür vielleicht lange kein Platz war.

Die Grundlage meiner Arbeit ist eine therapeutische Beziehung, die von Empathie, Echtheit und Wertschätzung getragen wird. Denn Veränderung braucht für mich zunächst etwas Wesentliches: Sicherheit und Verbindung.

Darauf aufbauend arbeite ich ressourcenorientiert und mit einem interdisziplinären therapeutischen Blick. Mich interessiert nicht nur, was du heute denkst, fühlst oder tust, sondern auch, welche Erfahrungen, Bindungen und erlernten Muster dahinterstehen.

Dabei verbinde ich unterschiedliche psychotherapeutische Perspektiven: Gedanken und Verhalten ebenso wie Beziehungen und Bindungsmuster, innere Anteile, biografische Prägungen und die Reaktionen deines Körpers und Nervensystems.

Gerade in meiner traumatherapeutischen Weiterbildung nimmt dieses Zusammenspiel einen immer größeren Raum ein. Denn manches lässt sich nicht allein über den Verstand verändern. Deshalb können neben dem Gespräch auch stabilisierende, körperorientierte und ressourcenaktivierende Methoden Teil unserer gemeinsamen Arbeit sein.

Wir bleiben also nicht nur beim Verstehen.

Wir schauen gemeinsam, was du heute noch brauchst – und was du vielleicht langsam nicht mehr brauchst.

Damit Veränderung nicht bedeutet, jemand anderes werden zu müssen, sondern wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

Wir schauen gemeinsam, was du heute noch brauchst – und was du vielleicht langsam nicht mehr brauchst.

Damit Veränderung nicht bedeutet, jemand anderes werden zu müssen, sondern wieder mehr bei dir selbst anzukommen.

Auf Augenhöhe - mein Blick auf dich

Ich sehe den Menschen als Ganzes – nicht als Diagnose, Symptom oder Problem, das gelöst werden muss.

Durch meine langjährige Arbeit mit Menschen in Veränderungsprozessen habe ich gelernt, genau hinzuhören und auch das wahrzunehmen, was manchmal zwischen den Zeilen liegt. Dabei verbinde ich Intuition mit fachlicher Klarheit: Ich nehme wahr, stelle Zusammenhänge her und gebe dir meine Beobachtungen als Impulse zurück.

Denn Therapie bedeutet für mich nicht, dass ich dir erkläre, wer du bist oder wie dein Leben funktionieren sollte.

Du bist die Expertin für dein Leben und dein eigenes Erleben.
Ich bringe mein therapeutisches Wissen, meine Erfahrung und unterschiedliche Perspektiven mit und begleite dich dabei, deinen eigenen Weg zu verstehen und zu gestalten.

Wir begegnen uns dabei auf Augenhöhe.

Du wirst hier nicht bewertet und musst keiner Vorstellung davon entsprechen, wie du „sein solltest“. Mich interessiert, wer du bist, was dich geprägt hat und was sich vielleicht hinter dem verbirgt, was heute schwierig geworden ist.

Denn gesehen zu werden, kann der Anfang davon sein, sich selbst wieder anders zu sehen. 🤍

Was mich zur Psychotherapie bewegt hat

Mein Weg zur Psychotherapie war kein gerader – und vielleicht gerade deshalb ein sehr stimmiger.

Ich habe ursprünglich eine Ausbildung zur Industriekauffrau absolviert, später Sozialökonomie und Empirische Bildungsforschung studiert und viele Jahre erfolgreich in der Personalvermittlung gearbeitet. Leistung, Verantwortung, Ziele und ein hohes Tempo waren lange selbstverständliche Teile meines Lebens. Ich habe im Ausland gelebt, Großstadtleben geliebt und eine Zeit lang geglaubt, ziemlich genau zu wissen, wie mein Leben einmal aussehen sollte.

Und trotzdem gab es auch die andere Seite.

Phasen von Krankheit, Angst und hohem Druck. Abschiede und Beziehungen, deren Loslassen schwerer war, als an ihnen festzuhalten. Entscheidungen, die nicht zu dem passten, was ich einmal für mich geplant hatte. Und Zeiten, in denen ich selbst therapeutische Begleitung und Selbsterfahrung in Anspruch genommen habe.

Auch ich habe lange im Außen gesucht, was sich letztlich nur im Inneren finden ließ.

Ein wichtiger Wendepunkt war für mich das Mutterwerden. Eigene Prägungen, Erwartungen und alte Muster wurden plötzlich auf eine ganz neue Weise sichtbar.

Gerade beim ersten Kind wollte ich vieles „richtig“ machen. Ich suchte Antworten und orientierte mich im Außen. Bis meine Hebamme einen für mich wichtigen Satz sagte: „Ines, hör auf deine Intuition. Du bist die Mama. Du weißt, was für dein Kind richtig ist.“

Darin steckte für mich etwas Größeres: wieder zu lernen, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen.

Denn vieles von dem, was wir für selbstverständlich halten, haben wir irgendwann gelernt:

Dass wir funktionieren müssen.
Dass eine gute Mutter möglichst allem gerecht wird.
Dass wir niemanden enttäuschen sollten.
Dass wir durchhalten, obwohl etwas längst nicht mehr zu uns passt.
Oder dass ein bestimmtes Leben uns glücklich machen müsste, weil es von außen doch eigentlich genau richtig aussieht.

Gerade wir Frauen tragen dabei nicht nur unsere persönliche Geschichte in uns. Auch familiäre und gesellschaftliche Vorstellungen davon, wie eine Frau, Mutter oder Partnerin zu sein hat, werden über Generationen weitergegeben.

Was wird von mir erwartet – und was möchte eigentlich ich?

Diese Frage hat auch meinen eigenen Weg verändert.

Ich habe erfahren, dass Entwicklung nicht linear verläuft. Sie kommt in Wellen. Manchmal verändert eine Erkenntnis sehr viel, manches braucht Jahre und manchmal scheint eine Zeit lang überhaupt nichts zu passieren.

Auch das gehört dazu. Therapie ist für mich deshalb kein weiterer Ort, an dem wir unsere Entwicklung an Leistung messen müssen.

Meine eigenen therapeutischen Erfahrungen – insbesondere die Arbeit mit inneren Anteilen, Beziehungsmustern und biografischen Prägungen – haben mir gezeigt, wie viel sich verändern kann, wenn wir nicht mehr nur fragen: „Wie bekomme ich das weg?“, sondern beginnen zu verstehen: „Warum ist das eigentlich da?“

Erkennen und Verstehen von Mustern bedeutet Wahlfreiheit.

Das Coaching wurde schließlich ein wichtiger Schritt auf meinem beruflichen Weg. Gleichzeitig merkte ich, dass ich tiefer verstehen wollte: Warum wissen wir manchmal genau, was uns guttun würde – und können es trotzdem nicht verändern? Warum wiederholen wir Beziehungsmuster? Warum reagiert unser Körper, obwohl unser Verstand längst sagt, dass alles in Ordnung ist?

Diese Fragen führten mich zur Psychotherapie und zunehmend auch zur Arbeit mit Bindung, Trauma, inneren Anteilen, Körper und Nervensystem.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie kann ich methodenübergreifend arbeiten und unterschiedliche therapeutische Ansätze verbinden. Diese Freiheit entspricht meinem Verständnis von Therapie: Nicht der Mensch muss zu einer Methode passen – die Begleitung sollte zu dem Menschen passen, der vor mir sitzt.

Heute stehe ich an einem anderen Punkt meines Lebens als noch vor einigen Jahren. Nicht, weil ich „angekommen“ wäre, sondern weil ich gelernt habe, anders mit mir selbst in Beziehung zu sein – meiner Wahrnehmung wieder mehr zu vertrauen und meiner inneren Stimme Raum zu geben.

Für mich bedeutet Entwicklung heute nicht, eine immer bessere Version von uns selbst erschaffen zu müssen. Vielleicht geht es vielmehr darum, Schicht für Schicht wieder freizulegen, was längst in uns angelegt ist.

Unter Erwartungen, Funktionieren, übernommenen Rollen und alten Schutzmechanismen gibt es etwas sehr Eigenes: unsere Wahrnehmung, unsere Intuition, unsere innere Weisheit – unsere Essenz.

Daraus kann eine andere Form von Klarheit entstehen: nicht nur zu wissen, was zu mir gehört, sondern auch den Mut zu entwickeln, danach zu leben.

Das kann bedeuten, Grenzen anders zu setzen, Beziehungen neu zu betrachten oder Entscheidungen zu treffen, die das eigene Umfeld zunächst nicht versteht. Denn wenn wir uns verändern, verändern sich häufig auch unsere Beziehungen.

Für mich liegt genau darin Weisheitswandel:

wieder Zugang zur eigenen inneren Weisheit zu finden, ihr zu vertrauen und den Mut zu entwickeln, sie im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.

Nicht jemand anderes zu werden.

Sondern wieder mehr von dem zu leben, was längst in uns ist.

Einladung

Wenn sich dein Leben nicht mehr stimmig anfühlt – begleite ich dich zurück zu dir.

Für Klarheit, Verbindung und deinen ganz eigenen Weisheitswandel.

Melde dich gern unverbindlich bei mir und wir finden einen gemeinsamen Termin für ein Erstkontakt deiner Wahl.

 

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